Funktionelle Ökologie vegetativer und generativer Reproduktion mitteleuropäischer Pflanzenarten (seit 2008)
| Laufzeit | Seit 2008 |
| Finanzierung | DAAD |
| Akteure | Projektleitung: Oliver Tackenberg Teilnehmer: AG Tackenberg & Ute Becker, Susanne Gewolf, Michael Uebeler, Camilla Wellstein Kooperationspartner: PD Dr.Jitka Klimesova (Institut für Botanik, Tschechische Akademie der Wissenschaften, Trebon, CR) |
| Kurzbeschreibung | Das langfristige Überleben von Pflanzenarten in fragmentierten Populationen hängt zum einen von ihrer Fähigkeit ab, sich an einem Standort dauerhaft zu etablieren (durch generative Reproduktion oder klonales Wachstum) oder sich anderen durch Fernausbreitung ihrer Diasporen neue Habitate zu besiedeln. Während das Überleben an einem Standort z.B. vom Störungsregime abhängt, wird die Ausbreitung an neue Habitate stark von der Fragmentierung der Habitate beeinflusst. Fragmentierung ist dabei sowohl eine Eigenschaft ungestörter Ökosysteme, tritt häufig aber auch als Folge von Landnutzungsänderungen auf. In diesem Projekt untersuchen wir vor allem die folgenden Fragen:
Derartige Fragen wurden bisher nur selten für ganze Pflanzengesellschaften oder taxonomische Gruppen beantwortet, weil die unterschiedlichen Arbeitsgruppen normalerweise auf vegetative oder generative Merkmale spezialisiert sind. In diesem Projekt durch die Zusammenarbeit von zwei Arbeitsgruppen mit unterschiedlicher Spezialisierung dazu beitragen die Überlebensstrategien von Pflanzen in der fragmentierten Landschaften Mitteleuropas besser zu verstehen und darüberhinaus Prognosen zu erstellen, die dem Erhalt der Biodiversität dienen. |
| Kontakt | Oliver Tackenberg: tackenberg@bio.uni-frankfurt.de |




